Vorbemerkung

Die erste professionelle Führungsbroschüre für die Ur- und frühgeschichtliche Abteilung am Regeionalmuseum Fritzlar (hier noch "Heimatmuseum" genannt) stammte aus der Hand des Leiters der entsprechenden Abteilung im Hessischen Landesmuseum Kassel (heute "Museumslandschaft Kassel") Dr. Joseph Bergmann, der als Nachfolger des einst kommisa-risch tätigen Dr. Hermann Müller-Karpe (1925-2013) für viele Jahre mit dem Wiederaufbau der archäologischen Sammlungen und der Bodendenkmalpflege im Kasseler Umland beschäftigt war. In diesem Zusammenhang gehörte er seit seinem Arbeits-beginn um die Mitte der 1950er Jahre zu den eher skeptischen Begleitern der aufstrebenden Arbeitsgemeinschaft in Fritzlar. Nach der Neugestaltung der Schausammlung im Hochzeitshaus unter seiner Beratung und der Leitung des "Chefdesigners" des Hessischen Museumsverbandes Dieter Freiherr von Andrian, die zum "Hessentag 1974" abgeschlos-sen werden konnte und vom damaligen Minsterpräsidenten Oswald gewissermaßen eröffnet worden war, lag es nahe, daß er auch -bei Mitwirkung der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft- eine entsprechende Publikation zu verfertigen hatte, die allerdings erst ein Jahr später erschien. 
      Der Zeitpunkt der Abfassung befand sich in einem interessanten Abschnitt der nordhessischen Forschungsgeschich-te:  Im Sommer 1973 war die letzte Kampagne der Grabung Wand auf dem Büraberg zu Ende gegangen, zu gleichen Zeit hatten die Grabungen auf der Flur "Biedensteg" in Fritzlar-Geismar durch Dr. Rolf Gensen begonnen, und die ersten markanten Funde der späten Völkerwanderungszeit waren in Werkel und Fritzlar geborgen worden. Das Heft bildet daher den momentanen Stand der Kenntnisse ab, wobei Dr. Bergmann noch zu der Marburger Generation von Prähi-storikern gehört, für die Fundkenntnis und Formenkunde eine größere Rolle spielte als die sich schon am Horizont ab-zeichnenden naturwissenschaftlichen und mathematisch/statistischen Methoden der Materialuntersuchungen. Dieser neuen Werkzeuge weiß sich Dr. Bergmann für die Veröffentlichung des von ihm zuvor erforschten Urnengräberfeldes von Vollmarshausen, Kr. Kassel, aber durchaus schon zu bedienen.
      Genau zu diesen "Wendezeiten" (1974-1976) arbeitete der Autor dieser Zeilen im Rahmen einer erweiterten Voluntär-stelle als Lektor für die Bürabergpublikation und als Student für Museumstechnik bzw. -pädagogik und Bodendenkmal-pflege unter Dr. Bergmann und Frau Dr. Irene Kappel am Kasseler Landesmuseum., wo er auch seine Dissertation begann. Er verfasste eine Generation später einen 2. Führer (2008) als Teil einer damals geplanten Reihe.

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